| Backen mit dem Blauen Engel |
| BIO-Life | |
| escrito por HOLAVERDE.COM | |
| sábado,, 24 de septiembre de 2011 | |
|
BERLIN, DEUTSCHLAND/ Aufläufe, Braten und Co.: Mit den kühleren Tagen steigt auch die Lust auf Herzhaftes aus dem Backofen. Damit der Genuss nicht zu Lasten von Umwelt und Klima geht, empfiehlt das Öko-Institut energieeffiziente Geräte, welche die Kriterien des Blauen Engels erfüllen. Was nun?
Bei einem Neukauf sollten Verbraucherinnen und Verbraucher besonders darauf achten, dass der Backofen mindestens in die Energieeffizienzklasse A gehört und vor allem im Umluftbetrieb einen niedrigen Energieverbrauch aufweist.
Wer schon einen effizienten Elektroofen besitzt, trägt mit seinem Verhalten viel dazu bei Strom einzusparen. „Wer den Ofen zwischendurch nicht oder nur sehr wenig öffnet, spart sehr viel Energie beim Backen ein“, erklärt Moritz Mottschall, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Öko-Institut.
Mottschall, Autor der Studie zur Vergabe des Umweltzeichens Blauer Engel für elektrische Backöfen, erklärte dass es „wird ein Umluftofen in mehreren Ebenen gleichzeitig beladen, verringert sich der Stromverbrauch nochmals deutlich.“
ein Engel zum Schutz des Klimas
In Deutschland, ein blaues Engel repräsentiert die Umweltfreundlichen Produkte und Dienstleistungen. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher setzen heute beim Aufwärmen kleiner Mengen Speisen auf die Mikrowelle.
In ihnen können Gerichte schneller und vor allem energiesparender als in einem Backofen oder auf dem Herd erhitzt werden. Die Expertinnen und Experten des Öko-Instituts haben auch für diese Produkte analysiert, wann sie besonders Umwelt- und klimaschonend sind.
Wichtigste Erkenntnis: Energieeffiziente Geräte sparen im Vergleich zu Geräten, welche die Kriterien des Blauen Engels nicht erfüllen, rund 30 Prozent Strom.
Nächste einkauf
Wichtigste Empfehlungen für den Neukauf sind deshalb: Wird das Gerät lediglich zum Erwärmen verwendet, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher auf ein einfaches Modell ohne Display zurückgreifen. Diese weisen meist einen niedrigeren Standby-Verbrauch und höhere Wirkungsgrade auf als Geräte mit vielen unterschiedlichen Varianten zur Beheizung. Also, wer die Mikrowelle täglich nutzt, sollte ein Modell wählen, bei dem sich das Display in einem Eco-Modus deaktivieren lässt.
Im gesamten Lebenszyklus von Produktion, über die Nutzung bis zur Entsorgung sparen effiziente Mikrowellen rund 15 Kilogramm CO2 pro Jahr und 150 Kilogramm CO2 über die gesamte Lebensdauer von 10 Jahren ein.
PROSA
Für die Ableitung von Vergabekriterien für das Umweltzeichen prüft das Öko-Institut gemäß ISO 14024, welche Umweltauswirkungen für die potenzielle Vergabe eines Klimaschutz-Umweltzeichens relevant sind. Neben dem Energieverbrauch und dem Treibhausgasausstoß werden weitere wichtige Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte analysiert wie die umweltgerechte Produktion, die Schadstofffreiheit, der Gesundheits- und Arbeitsschutz, die Reparaturfreundlichkeit oder die Recyclingfähigkeit.
Grundlage für die Kriterienentwicklung ist jeweils eine Nachhaltigkeitsanalyse mit der vom Öko-Institut entwickelten Methode PROSA (Product Sustainability Assessment), die entwickelte Methode für die Kriterien für Umweltkennzeichnung. Ausgehend von einer Marktanalyse beinhaltet PROSA eine vereinfachte Ökobilanz an repräsentativen Produkten, die Berechnung typischer Lebenszykluskosten und eine Nutzenanalyse der Produktgruppe. Entlang des Produktlebenswegs werden Nachhaltigkeitsaspekte untersucht und die besonderen Hot-Spots des Produktes identifiziert und daraus Vergabekriterien abgeleitet. |
|